
Sechs Exekutionen nach Terrorurteilen im Iran
n-tv
Im Iran werden Menschenrechtlern zufolge 2025 bereits so viele Hinrichtungen verzeichnet wie seit 15 Jahren nicht mehr. Am Wochenende kommen weitere hinzu. Viele Urteile wurden nach den jüngsten Auseinandersetzungen mit Israel vollstreckt.
Im Iran sind nach dem Krieg gegen Israel sechs weitere Todesurteile vollzogen worden. Wie die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan mitteilte, wurden die Exekutionen am Morgen in der Provinz Chusestan vollstreckt. Die Identität und das Geschlecht der Hingerichteten wurden nicht genannt.
Ihnen wurden dem Bericht zufolge Terroranschläge und Zusammenarbeit mit dem Erzfeind Israel vorgeworfen. Die zum Tode Verurteilten hätten "in den vergangenen Jahren eine Reihe von bewaffneten Operationen und Bombenanschlägen gegen die Sicherheit" in der südwestlichen Provinz Chusestan verübt. Sie seien unter anderem an der Tötung von vier Sicherheitskräften, darunter zwei Polizisten und zwei Mitgliedern der berüchtigten und mit den Revolutionsgarden verbundenen paramilitärischen Basidsch-Miliz in den Jahren 2018 und 2019 beteiligt gewesen. Demnach hätten die Hingerichteten "gestanden, Sabotageakte wie die Herstellung und Platzierung von Bomben und die Sprengung der Tankstelle in Chorramschahr geplant und ausgeführt zu haben".
