
Schweiz setzt Aufnahme schutzbedürftiger Flüchtlinge vorübergehend aus
Die Welt
Es sei nur ein vorübergehender Aufnahmestopp, so ein Sprecher des Schweizer Staatssekretariats für Migration: Bis auf Weiteres wird die Alpenrepublik nicht mehr an einem speziellen UNO-Progamm für Flüchtlinge teilnehmen. Die Kapazitäten seien erschöpft, heißt es.
Bern zeigt der UNO ein Stoppschild: Die Schweiz setzt ihre Teilnahme an einem Programm der Vereinten Nationen zur Aufnahme schutzbedürftiger Flüchtlinge vorübergehend aus. Infolge der Ankunft von Menschen aus der Ukraine seien die Aufnahmekapazitäten derzeit ausgeschöpft, erklärte der Sprecher des Staatssekretariats für Migration, Lukas Rieder, am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP.
„Das Programm wird nicht infrage gestellt, allein die Aufnahmen werden vorübergehend ausgesetzt“, hieß es weiter. Rieder bestätigte damit entsprechende Berichte der „NZZ am Sonntag“ und der Zeitung „Le Temps“. Auf dem Asylsystem der Schweiz laste ein „hoher Druck“, besonders bei der Anzahl von Unterkünften und dem Personal, erklärte Rieder weiter.

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