
Schweinepest-Fall bei Güstrow: Beräumung soll Freitag enden
n-tv
Güstrow (dpa/mv) - Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest kommt die Beräumung des betroffenen Mastbetriebes in Lalendorf bei Güstrow zügig voran. Die Tötung und der Abtransport der etwa 4000 Schweine könne voraussichtlich am Freitag abgeschlossen werden, sagte der Geschäftsführer der Gesellschaft für Seuchenvorsorge GmbH (Gesevo), Thomas große Beilage, der Deutschen Presse-Agentur. Der Tierarzt leitet die Beräumungsaktion mit etwa einem Dutzend Mitarbeitern, die unter strengen Sicherheitsvorkehrungen am Mittwoch begonnen hatte.
Die Tiere werden aus dem Stall geholt, betäubt, getötet, dann noch kurz beobachtet und in verschlossene Container verladen, mit denen sie in eine Tierkörperbeseitigungsanlage gefahren werden.
Am Montagabend hatte das Friedrich-Loeffler-Institut Riems als Referenzlabor des Bundes bestätigt, dass in dem Mastbetrieb erstmals in Mecklenburg-Vorpommern die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen war. Bisher ist unklar, wie das Virus in den modernen und gesicherten Betrieb gelangt ist. In ganz Mecklenburg-Vorpommern ist bisher auch kein Fall der Tierseuche unter Wildschweinen bekannt.
