
Scholz will keine Regelungen zum Gendern
RTL
Bundesfinanzminister und Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich gegen Regelungen zum Gebrauch der Gendersprache ausgesprochen.
Bundesfinanzminister und Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich gegen Regelungen zum Gebrauch der Gendersprache ausgesprochen. In einem Interview am Mittwoch bezog er klar Stellung zum umstrittenen Thema: es sei vor allem eine persönliche Entscheidung. Auch im Alltag wird ds Thema viel diskutiert, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL aufzeigt. Jeder müsse für sich entscheiden können, ob er gendert oder nicht, sagte der SPD-Kanzlerkandidat am Mittwoch beim Onlinetalk "Eine Stunde Zeit mit Olaf Scholz" der Wochenzeitung "Die Zeit". "Ich finde nicht, dass wir solche Pflichten auferlegen sollten und umgekehrt auch keine Verbote aussprechen." Scholz verwies auf einen entsprechenden Vorstoß der Hamburger CDU, die den Gebrauch der Gendersprache in Behörden, Schulen, Universitäten und anderen staatlichen Einrichtungen verbieten will. "Das finde ich peinlich", sagte der Minister. Dieses Thema ist nicht nur in der Politik präsent, sondern lässt auch häufig im Alltag die Emotionen hochkochen: Brauchen wir die genderneutrale Sprache? Wollen wir die genderneutrale Sprache? Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL legt ein Großteil der Deutschen keinen Wert auf das Thema "Gendern". Viele finden geschlechterneutrale Sprache – egal in welcher Form – in Texten sogar als störend. Auch in Medien wie Fernsehen und Radio hat Gendern laut dieser Befragung für viele nichts verloren.
Schockierende Funksprüche, ein verzweifelter Lotse – und Sekunden später kommt es zur Katastrophe. Bei der Kollision einer Passagiermaschine von Air Canada mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind auf dem Flughafen LaGuardia in New York der Pilot und der Copilot ums Leben gekommen, 41 Menschen wurden verletzt. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs und Videoaufnahmen des Zusammenstoßes sind jetzt öffentlich geworden.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.











