
Scholz in Schwedt – „Hier wird noch lange Öl verarbeitet werden“
Die Welt
Bei einem Besuch in der PCK-Raffinerie in Schwedt hat Bundeskanzler Olaf Scholz versucht, der Belegschaft in turbulenten Zeiten Mut zu machen. Und: Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz findet, Scholz höre in der Debatte um Kampfpanzer-Lieferungen auf die falschen Leute. Mehr im Liveticker.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat der Belegschaft der PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt am Freitagabend Rede und Antwort gestanden. Das Unternehmen habe eine lange Tradition, die mit vielen Geschichten verbunden sei, sagte der SPD-Politiker am Rande der Veranstaltung. „Deshalb ist die Botschaft von heute: Es wird auch noch eine Zeit für die Zukunft geben. Hier wird noch lange Öl verarbeitet werden“, sagte Scholz. Aber auch mit Blick auf die Entwicklung hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft werde es hier Arbeit geben, „die dem entspricht, was es bisher gegeben hat. Das ist eine wichtige Botschaft“.
Die Bundesregierung hatte am Morgen angekündigt, die Mehrheitseigner der PCK-Raffinerie – zwei Töchter des russischen Staatskonzerns Rosneft – unter Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur und damit unter staatliche Kontrolle zu bringen. Scholz hatte am Nachmittag angekündigt, dass am Standort Schwedt in den kommenden Jahren im Rahmen eines Zukunftspakets eine Milliarde Euro investiert werde. Der Standort und die Arbeitsplätze seien damit gesichert. Niemand in der PCK-Raffinerie müsse sich um seinen Arbeitsplatz Sorgen machen.

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