
Scholz drängt Länder wie Serbien zu Umsetzung der EU-Sanktionen gegen Russland
Die Welt
Länder wie Serbien sollen sich an der Sanktionspolitik der EU orientieren, fordert Bundeskanzler Scholz beim Westbalkan-Gipfel. Dies erwarte man von den Beitrittsländern. Und: Präsident Wolodymyr Selenskyj ist in die Ostukraine gereist. Mehr im Liveticker.
Beim Westbalkan-Gipfel in Albanien hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Serbien und andere Länder aufgerufen, die EU-Sanktionen gegen Russland umzusetzen. „Wir erwarten von den Beitrittsländern, dass sie sich an der Sanktionspolitik der Europäischen Union ausrichten“, sagte Scholz am Dienstag zum Abschluss des Treffens in Tirana. „Ähnliches gilt für die Frage der Visumspolitik.“
Serbien gilt unter den sechs Westbalkan-Ländern als engster Verbündeter Russlands. Die Bundesregierung hat das Land bereits mehrfach aufgerufen, die bisher acht Sanktionspakete gegen Russland mitzutragen, welche die EU wegen des Angriffskriegs in der Ukraine verhängt hat. Zu seiner Haltung zu Russland befragt, entgegnete der serbische Präsident Aleksandar Vucic in Tirana, Serbien sei „ein unabhängiges Land“.

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