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Schachtjor Donezk - ein Klub auf der Flucht

Schachtjor Donezk - ein Klub auf der Flucht

DW
Tuesday, April 19, 2022 06:41:37 PM UTC

Seit bald acht Jahren ist der ukrainische Klub Schachtjor Donezk heimatlos, vertrieben im eigenen Land. Durch den russischen Angriffskrieg ist die Zukunft des Vereins aus dem Donbass ungewisser denn je.

Als das russische Militär die Ukraine am 24. Februar 2022 überfiel, schlief Mykola Matwijenko neben seiner Frau und seinem Kind in Kiew. "Um etwa fünf Uhr hörte ich Explosionen vor dem Fenster und wir sind sofort aufgesprungen", berichtet Matwijenko der DW. "Wir verbrachten die Nacht im Auto auf dem Parkplatz, bis wir die Nachricht bekamen, dass Kiew angegriffen wird und wir wegmüssen." Matwijenko ist ukrainischer Nationalspieler und Verteidiger beim Spitzenklub Schachtjor Donezk - einem Verein, der in der seit 2014 umkämpften, an Russland grenzenden Donbass-Region in der Ostukraine beheimatet ist.

Eigentlich war für das Osterwochenende das wohl entscheidende Spiel um die ukrainische Meisterschaft angesetzt: Schachtjor Donezk gegen Dynamo Kiew, der Erste gegen den Zweiten. Nur zwei Punkte trennten die beiden Klubs, als die Liga nach dem 18. Spieltag Ende Februar unterbrochen wurde. Doch daran denkt bei Schachtjor niemand mehr. Die Website des Klubs hat längst thematisch umgestellt - von Sport- auf Kriegsinformation. Mehrmals täglich ist dort das Update des ukrainischen Verteidigungsministeriums zu lesen. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat alles verändert für einen Verein, der schon seit Jahren vielen Widerständen trotzt. 

Statt um Punkte in der Meisterschaft spielt Schachtjor Donezk nun "Spiele für den Frieden", um Spenden für die Kriegsopfer und das ukrainische Militär zu sammeln. An diesen Spielen nimmt auch Nationalspieler Anatolij Trubin teil, der bereits seit der Jugend beim Serienmeister spielt. Beim ersten Spiel gegen Olympiakos Piräus trugen die Schachtjor-Spieler Trikots mit den Namen angegriffener ukrainischer Städte und die Flagge ihres Landes auf den Schultern. "Wir möchten, dass diese Städte der ganzen Welt bekannt sind", sagt Trubin der DW. "Ich verstehe immer noch nicht, wie es im 21. Jahrhundert einen solchen Krieg geben kann, bei dem täglich Menschen sterben." Er empfinde Traurigkeit und ein schreckliches Gefühl beim Gedanken daran, "dass dies in dem Land geschieht, das ich liebe und in dem ich aufgewachsen bin."

Matwijenko, der bereits seit 13 Jahren bei Schachtjor spielt, musste schon 2014 aus Donezk flüchten. "Als ich 17 war, bin ich vom Sommerurlaub mit dem Zug nach Hause gefahren. Am nächsten Tag war von dem Bahnhof praktisch nichts mehr übrig und wir wurden sofort in eine andere Stadt gebracht", erinnert er sich an das Jahr, in dem Schachtjor das letzte Mal in der vom ukrainischen Oligarchen und Schachtjor-Präsidenten Rinat Achmetow für rund 176 Millionen Euro finanzierten Donbass Arena spielte.

Die Investition schien sich zu lohnen: In der Saison 2012/13 kamen im Schnitt 40.000 Fans ins Stadion, das für die EM 2012 errichtet und von der UEFA mit fünf Sternen in die höchste Stadion-Kategorie aufgenommen worden war. 2009 wurde das Prunkstück unter den ukrainischen Stadien feierlich eröffnet. Der damalige Präsident Wiktor Juschtschenko war zugegen, US-Megastar Beyoncé reiste für einen umjubelten Auftritt an - eine mit Blick auf die Situation im Donbass heute vollkommen surreale Vorstellung.

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