
Schäuble nennt Schröders Verhalten „schäbig“ und „eine Schande“
Die Welt
Wolfgang Schäuble (CDU) ging bei „Maischberger“ mit Altkanzler Schröder (SPD) hart ins Gericht. Von Fehlern in der Russlandpolitik während seiner Zeit in der Regierung wollte er aber nichts hören. Und: Zwei Corona-Fachleute stritten über den Fortbestand der Maskenpflicht.
Nur in einem Punkt sprach Wolfgang Schäuble ein Irrtum aus. „Nord Stream 2 war ein Fehler“, gab der mehrfache Bundesminister bei „Maischberger“ am Mittwoch zu. Ansonsten wollte er jedoch nicht nach Irrtümern vergangener Regierungen in der Russlandpolitik suchen. Dafür kritisierte er Altkanzler Schröder: Seine Arbeit für russische Unternehmen empfinde er als „schäbig“.
Außerdem unterstützt Schäuble das Ansinnen der Ukraine, in die EU und das NATO-Militärbündnis aufgenommen zu werden. In die Nato wollen auch Schweden und Finnland. Entsprechende Anträge haben die beiden Länder in dieser Woche eingereicht. Doch welches Signal würde eine Erweiterung der Nato an Putin senden? Das erörterte Sandra Maischberger am Mittwoch außer mit Schäuble mit Schauspieler Walter Sittler, der Autorin Jagoda Marinić und dem Leiter des ARD-Studios in Brüssel, Markus Preiß.

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