
Saskia Esken tritt nicht zur Wiederwahl als SPD-Vorsitzende an
n-tv
An der Spitze der Sozialdemokraten wird es einen Wandel geben: Saskia Esken will nicht erneut für den Vorsitz kandidieren. Sie will "Raum für Erneuerung" geben.
Die bisherige SPD-Chefin Saskia Esken will nicht erneut zur Wahl als Vorsitzende der Sozialdemokraten antreten. "Ich hatte die Freude und die Ehre, sechs Jahre lang die Vorsitzende der Partei zu sein. Nun ist es an der Zeit, der SPD Raum für Erneuerung zu geben", sagte Esken der ARD. "Ich gebe jetzt mein Parteivorsitzendenamt auf."
"Diese Kritik begleitet mich eigentlich seit ich bekannt gegeben habe für den Parteivorsitz zu kandidieren." Die Kritik habe viel damit zu tun, dass sie als unerschrockene und angstfreie Linke den Mund aufmache, wenn es ungerecht zugehe im Land, so die bisherige Parteichefin. "Das passt vielleicht einigen nicht."
"Mir geht es darum, dass die SPD nach dieser Wahlschlappe deutlich machen kann: Wir haben viele junge, neue Gesichter, die unsere Gesellschaft im Ganzen repräsentieren können", so Esken. Der Entschluss sei "gereift" und nicht an einem konkreten Zeitpunkt festzumachen, dieser habe sich über die letzten Tage und Wochen entwickelt. Ihr Mandat im Bundestag will die SPD-Politikerin behalten.
