
Sarkozy wegen illegaler Wahlkampffinanzierung zu einem Jahr Haft verurteilt
Die Welt
Der ehemalige französische Präsident Nicolas Sarkozy ist der illegalen Wahlkampffinanzierung schuldig gesprochen worden. Er wird für ein Jahr unter Hausarrest gestellt. Die Vorwürfe gehen zurück auf den Präsidentschaftswahlkampf 2012.
Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy ist im Prozess um illegale Wahlkampffinanzierung zu einem Jahr Haft ohne Bewährung verurteilt worden. „Er hat es als Kandidat unterlassen, die Kosten zu kontrollieren“, sagte die Vorsitzende Richterin Caroline Viguier am Donnerstag in Paris. Das Gericht entschied, dass die Strafe die Form eines elektronisch überwachten Hausarrests haben werde. Sarkozy blieb der Urteilsverkündung fern.
Die Staatsanwaltschaft hatte ein Jahr Haft gefordert, davon sechs Monate auf Bewährung. Sie argumentierte, der 66-jährige Sarkozy habe bereits Wochen vor der Wahl 2012 gewusst, dass sich die Wahlkampffinanzierung der Obergrenze nähere. Demnach hatte der Wahlkampf 2012 mehr als 40 Millionen Euro gekostet, etwa doppelt so viel wie erlaubt. Sarkozy habe zwei Warnungen seiner Finanzberater ignoriert.

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