
Südeuropa ächzt unter Extrem-Hitze
n-tv
Viel trinken und regelmäßig abkühlen, mahnen Ärzte angesichts der anhaltenden Hitzewelle in Südeuropa. Während die Gefahr von Waldbränden auch in Griechenland steigt, zählt Italien bereits über 30.000 Löscheinsätze. Nach einer kurzen Abkühlung wird es auch in Deutschland wieder heiß.
Während die ganz große Hitze in Deutschland kurz pausiert, gibt es in mehreren südeuropäischen Ländern kein Durchatmen. Etwa für weite Teile Griechenlands erwarten die Meteorologen eine lange Hitzewelle, die bis Anfang August dauern soll. Bereits am frühen Morgen zeigten die Thermometer in Athen 30 Grad Celsius an. Am Wochenende und in den Tagen danach sollen die Temperaturen Werte um die 40 Grad erreichen, wie das Amt für Meteorologie mitteilte.
Der Zivilschutz warnte, wegen der Trockenheit sei die Brandgefahr extrem hoch. Gefährlich sei, dass selbst in der Nacht die Temperaturen vielerorts nicht unter 30 Grad fielen - dies erschwere es Bewohnern und Urlaubern, sich von der Hitze zu erholen. Mit einem Rückgang auf für die Jahreszeit normale Höchsttemperaturen von um die 35 Grad rechnen die Meteorologen für die kommenden zehn Tage nicht. Von der Hitzewelle verschont bleiben wegen Meeresbrisen die Inseln der Ägäis wie Skopelos, Mykonos, Santorini und Syros sowie die Gebirgsregionen des Festlandes.
Ärzte rieten den Menschen - allen voran Touristen - zur Vorsicht. Die lange Hitzewelle werde den Körper stark belasten. Alkohol oder zuckerhaltige Getränke solle man nicht zu sich nehmen. "Hut aufsetzen, weite helle Baumwollkleidung tragen, viel Wasser trinken, immer wieder lauwarm duschen oder im Meer schwimmen und Obst und Gemüse essen", empfahl ein Arzt im staatlichen Rundfunk. Fußgänger sollten möglichst auf der schattigen Straßenseite gehen.
