
Russlands Oligarchen suchen sichere Häfen für ihre Superyachten
Die Welt
„Kein russischer Oligarch mit Selbstachtung ist ohne eine Superyacht“, sagt ein Experte. Doch bei der Sanktionierung durch den Westen für den Ukraine-Krieg machen es die russischen Superyachtbesitzer es ihren Verfolgern nicht leicht.
Die Superjacht „Dilibar“ ist 156 Meter lang, hat zwei Hubschrauberlandeplätze, Kojen für 130 Reisende und einen 25 Meter langen Swimmingpool – groß genug, um darin eine andere Yacht dümpeln zu lassen. Sie soll knapp 600 Millionen Euro gekostet haben und lief 2016 vom Stapel. Nur fünf Jahre später war ihr mutmaßlicher Besitzer – Berichten zufolge der eng mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verbundene Metallmagnat Alischer Usmanow – nicht mehr mit ihr zufrieden und schickte sie zum Aufmöbeln auf die Hamburger Werft Blohm+Voss.
Und dort befand sie sich, als die EU und die USA in der vergangenen Woche Sanktionen gegen Usmanow und mehrere andere Oligarchen im Zusammenhang mit der russischen Ukraine-Invasion verhängten. Aber beschlagnahmt wurde das Schiff noch nicht: Man habe bislang nicht die Eigentumsverhältnisse klären können, sagte ein Sprecher der Hamburger Wirtschaftsbehörde der Nachrichtenagentur AP. Die Yacht fuhr unter der Flagge der Cayman Islands und ist über eine Holding-Gesellschaft in Malta registriert – Steuerparadiese, in denen die Ultrareichen der Welt gern ihre Vermögen parken.

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