
Russischen Deserteuren drohen bis zu 15 Jahre Haft
Die Welt
Wladimir Putin hat ein Gesetz in Kraft gesetzt, nach dem lange Haftstrafen bei Fahnenflucht drohen. Und: Das Bundesentwicklungsministerium will beim Wiederaufbau der Ukraine verstärkt gegen Korruption vorgehen. Mehr im Liveticker.
Kremlchef Wladimir Putin hat nach der angeordneten Teilmobilmachung für seinen Krieg gegen die Ukraine nun das geänderte Gesetz über härtere Strafen für Deserteure in Kraft gesetzt.
Wer in den Zeiten einer Mobilmachung oder des Kriegszustands Fahnenflucht begeht, kann demnach mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft werden. Wer sich freiwillig in Kriegsgefangenschaft begibt – dazu hatte die ukrainische Regierung aufgerufen -, muss mit bis zu zehn Jahren Haft rechnen. Der Kreml veröffentlichte am Samstag die in dieser Woche vom Parlament und vom Föderationsrat verabschiedeten und nun per Unterschrift Putins in Kraft gesetzten Änderungen.

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