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Rishi Sunak: Rettung für Tories und Großbritannien?

Rishi Sunak: Rettung für Tories und Großbritannien?

DW
Monday, October 24, 2022 02:30:50 PM UTC

Nach Monaten des politischen und wirtschaftlichen Chaos ist Ex-Finanzminister Rishi Sunak die letzte Hoffnung der konservative Partei. Er soll sie vor dem Untergang und Großbritannien vor der Wirtschaftskrise retten

Er ist 42 Jahre jung, trinkt keinen Alkohol und ist mit der Tochter einer indischen Milliardärsfamilie verheiratet. Der indisch-stämmige Ex-Banker ist schlank, konzentriert und immer makellos gekleidet. Ein früherer Mitschüler nannte ihn "clever genug, vernünftig genug und wohlerzogen genug" (im Magazin "The Tatler") um Karriere zu machen. Rishi Sunak ist Art Anti-Boris Johnson, der ja das Image des etwas übergewichtigen, ungekämmten Bohemien kultiviert hatte, dem das Hemd aus der Hose hängt. 

Der Weg zum Aufstieg wurde Rishi Sunak von seinen Eltern bereitet. Sein Vater war Arzt, die Mutter betrieb ihre eigene Apotheke und in der aus Ostafrika zugewanderten Familie galten nach indischer Tradition die Werte von harter Arbeit und akademischem Erfolg. Rishi konnte das Winchester College besuchen, eine teure Privatschule, und an der Traditionsuniversität Oxford studieren. Danach allerdings ging er in die USA nach Stanford um dort sein Wirtschaftsstudium abzuschließen - eine nicht weniger elitäre Uni aber mit einer internationaleren Ausrichtung.

In Stanford traf er auch seine Frau Akshata Murty, Tochter Mitgründers von Infosys, dem Software Giganten. Rishi Sunak verdiente in der Finanzwirtschaft sein Geld, zunächst als Analyst bei Goldman Sachs und danach als Partner in zwei Hedge-Fonds. Er gilt als einer der reichsten Abgeordneten in Großbritannien. Im Sommer während des parteiinternen Wahlkampfs warf ihm die Boulevardpresse vor, dass er in teuren Prada-Schuhen durch die Wahlkreise tourte. "Das sind ganz alte Schuhe...", versuchte Sunak sich zu verteidigen. Sein Reichtum ist seine größte politische Schwäche.

Dennoch verlief Rishi Sunaks politische Karriere kometenhaft. Erst 2015 zum konservativen Abgeordneten in einem sicheren Tory-Sitz gewählt, ernannte Boris Johnson den Ex-Banker schon fünf Jahre später zum Finanzminister und er galt schnell als sein Kronprinz. In diesem Frühjahr aber drohte ein Skandal, als die Steuerarrangements seiner Frau öffentlich wurden. Akshata Murty soll als indische Staatsbürgerin  Millionen an Steuern gespart haben, weil sie als "Nicht-Ansässige"  nach einer Besonderheit im UK-Recht ihr ausländisches Multi-Millionen Einkommen nicht deklariert hatte. In der Öffentlichkeit kommen solche Extratouren ganz schlecht an, aber der Ethik-Ausschuss des Unterhauses befand, es seien keine Gesetze gebrochen worden.

Gleichzeitig war bekannt geworden, dass Rishi Sunak noch Jahre nach seiner Rückkehr nach Großbritannien und während er  schon Finanzminister war, eine amerikanische Green Card besaß. Sie hätte ihm erlaubt, in den USA zu leben und zu arbeiten. Wieso aber hatte er das Dokument behalten, lange nachdem er in Großbritannien politisch Karriere gemacht hatte? Zweifel an der Loyalität gegenüber seinem Heimatland wurden laut. 

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