
Rheinmetall kündigt milliardenschweren Munitionsvertrag an
n-tv
Kaum ein anderes Unternehmen profitiert so sehr vom russischen Angriff auf die Ukraine wie Rheinmetall. Beim Spatenstich in Litauen für ein neues Munitionswerk kündigt Konzernboss Pappberger gleich den nächsten Deal an und stellt auch eine Drohnenfabrik in Aussicht. Die Umsätze schießen in die Höhe.
Der Rüstungskonzern Rheinmetall rechnet in Kürze mit einem lukrativen Vertrag für Munitionslieferungen im Milliardenbereich. "Wir sind im Augenblick in der finalen Verhandlung über einen großen Munitionsvertrag", sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger in einem Interview. "Das kann ein zweistelliger Milliardenbereich werden." Weiterhin verhandelt der Konzern Pappberger zufolge mit der Bundesregierung über die Lieferung eines Satellitensystems.
Dieses Jahr werde auf deutscher Seite gut bei den Rüstungsaufträgen, sagte Pappbeger weiter. Der "große Hype" komme aber erst im nächsten Jahr. Rheinmetall befinde sich in Gesprächen mit vielen europäischen Ländern für Rüstungsaufträge.
