
Republikaner toben über Merkels Deal zu Nord Stream 2
Die Welt
In Washington äußern Außenpolitiker heftige Kritik an der Vereinbarung zu Nord Stream 2. Der republikanische Senator Ted Cruz wirft Joe Biden vor, „vor Putin völlig kapituliert“ zu haben. Der Präsident bemüht sich um Schadensbegrenzung.
Auf einem schmalen Grat bewegt sich die US-Regierung, nachdem sie grünes Licht für die Vollendung von Nord Stream 2 gegeben hat: Das umstrittene Gas-Pipeline-Projekt sei ein „schlechter Deal“ für die Ukraine und den Rest Europas, argumentiert Washington weiterhin. Der kleine, feine Unterschied zur bisherigen Haltung: Man handele „pragmatisch“, und da der Bau fast vollendet sei, gehe es darum, das Beste für die Ukraine herauszuholen. In diesem Geist habe man sich mit Berlin verständigt. Fazit: Berlin und Washington haben ihren jahrelangen Streit nicht etwa beigelegt, die fundamentalen Meinungsunterschiede nicht aus dem Weg geräumt. Sie haben ihren transatlantischen Zoff allein entschärft.More Related News

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