
Regierungsausgaben für Öffentlichkeitsarbeit gestiegen
n-tv
Schwerin (dpa/mv) - Die Landesregierung gibt deutlich mehr Geld für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aus als noch vor fünf Jahren. Das geht aus Antworten der Regierung auf Anfragen der AfD-Landtagsfraktion hervor. Danach wuchsen die Personalausgaben für diesen Bereich von 2,6 Millionen Euro im Jahr 2018 auf geplante 4,2 Millionen Euro in diesem Jahr - das ist ein Anstieg um rund 60 Prozent.
Die Oppositionsfraktion kritisierte diese Zunahme. Sie warf der rot-roten Landesregierung vor, weg von einer sachlichen Information der Medien hin zu mehr Selbstvermarktung und Image-Kampagnen zu wollen. Die öffentliche Meinung solle so beeinflusst werden. Die AfD forderte die Regierung auf, ihre "massive Präsenz" in den sozialen Medien zu reduzieren. Eine Präsenzseite aller Ministerien zusammen dort sei modern genug und ausreichend.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












