
Raketen vom U-Boot und aus dem Zug – Zeitenwende in Ostasien
Die Welt
Seit Tagen protzen Seoul und Pjöngjang mit neuen Raketensystemen. Dieses Mal geht es um mehr als das bekannte Kräftemessen. Beide Länder fühlen sich ihren verbündeten Mächten weniger verpflichtet und gehen eigene Wege. Für China bricht damit eine neue Zeit an.
Der Rüstungswettlauf zwischen Nord- und Südkorea ist seit dem vergangenen Sonntag offen ausgebrochen. Binnen vier Tagen, oft innerhalb weniger Stunden, antworteten beide Staaten auf Raketentests der anderen Seite mit der Präsentation eigener neuer Waffen. Erst schickte Nordkorea am vergangenen Samstag und Sonntag einen neuen Marschflugkörper auf die Reise, dann zwei aufgemotzte Kurzstreckenraketen. Südkorea ließ sich nicht lange bitten und antwortete am Montag und Dienstag mit Bildern des Testflugs eines Überschall-Marschflugkörpers sowie einer Luft-Boden-Rakete.
Das Wettschießen hat potenziell erhebliche Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Ostasien.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












