
Raimund und Wellinger fehlen knapp 17 Zentimeter zu Bronze
RTL
Die Sprung-Wettkämpfe bei den Winterspielen enden spektakulär und ungeplant. Das deutsche Skisprung-Team nimmt Raimunds Gold aus Italien mit - sonst nichts.
Die Sprung-Wettkämpfe bei den Winterspielen enden spektakulär und ungeplant. Das deutsche Skisprung-Team nimmt Raimunds Gold aus Italien mit - sonst nichts. Grandioser Start, ganz bitterer Abschluss: Philipp Raimund und Andreas Wellinger haben die angestrebte Medaille im vorzeitig abgebrochenen letzten Skisprung-Wettbewerb der Winterspiele verpasst. Normalschanzen-Olympiasieger Raimund und Wellinger belegten im Super Team auf der Großschanze in Predazzo den vierten Platz. Zu Bronze fehlten 0,3 Punkte. Das sind umgerechnet keine 17 Zentimeter. «Das ist extrem bitter, weil 0,3 ist gar nichts», sagte Wellinger im ZDF. In der Schlussphase des dritten Durchgangs wurde der Wettbewerb bei starkem Schneefall abgebrochen. Es zählte das Ergebnis nach zwei Durchgängen. Gold gewannen die Österreicher Jan Hörl und Stephan Embacher. Silber sicherten sich Pawel Wasek und Kacper Tomasiak aus Polen, Bronze ging an das norwegische Duo Johann Andre Forfang und Kristoffer Eriksen Sundal. «Es ist die Aufgabe der Jury. Es ist nicht meine Aufgabe. Dass es so knapp ist, tut weh», sagte Raimund zum Abbruch. Mit etwas Abstand wird er die Winterspiele trotzdem in sehr guter Erinnerung behalten. Der 25-Jährige war nach Italien gereist, ohne jemals im Weltcup gewonnen zu haben. Mit Gold fährt er wieder nach Hause. Das Super Team wurde im Val di Fiemme erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt durch vier Athleten, wie im traditionellen Mannschaftswettbewerb, wurde jede Nation nur durch zwei Sportler vertreten. Raimund sprang 137, 137,5 und 136 Meter weit. Wellinger landete nach 127,5, 123,5 sowie 130 Metern. Die jeweils letzten Leistungen gingen jedoch nicht in die Wertung ein.













