
Röttgen fordert Einschreiten der Bundeswehr in Afghanistan
Die Welt
CDU-Politiker Norbert Röttgen fände es „absurd und beschämend“, Afghanistan nach zwanzig Jahren Einsatz sich selbst zu überlassen. Grünen-Co-Chef Robert Habeck fordert unterdessen, eine Luftbrücke für afghanische Ortskräfte einzurichten und die Visa-Vergabe zu erleichtern.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), fordert ein Einschreiten des Westens und der Bundeswehr gegen die in Afghanistan vorrückende Taliban. „Man darf nicht dabei zuschauen, wie Menschen, die uns lange verbunden waren, von den Taliban abgeschlachtet werden, wie Mädchen und Frauen alle hart erkämpften Rechte wieder verlieren“, sagte Röttgen dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Tatenlosigkeit angesichts des Taliban-Vormarschs „wäre eine massive Selbstbeschädigung unserer Glaubwürdigkeit“, warnte Röttgen. „Nach 20 Jahren Einsatz zu sagen, das sei eine afghanische Angelegenheit, ist wirklich absurd und beschämend“, fügte der CDU-Politiker hinzu. Es gehe nicht darum, aus Afghanistan eine moderne Demokratie zu machen.
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