
Prozess um Hanna S.: Lange Haftstrafe für Angriff auf Neonazis – Richter spricht von „Menschenjagd“
Frankfurter Rundschau
Im Fall von Hanna S. hat es am Oberlandesgericht München ein Urteil gegeben. Die 30-Jährige muss für einige Jahre hinter Gitter.
München – Der Prozess gegen die mutmaßliche Linksextremistin Hanna S. endete am Oberlandesgericht München mit einer fünfjährigen Haftstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie an gewaltsamen Übergriffen auf vermeintliche Rechtsextremisten in der ungarischen Hauptstadt Budapest beteiligt war. „Es handelt sich um das derzeit größte Massenevent der extremen Rechten“, hatte Verteidiger Yunus Ziyal den sogenannten „Tag der Ehre“ beschrieben, in dessen Rahmen die Angriffe stattfanden.
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