
Porsche verzichtet auf eigene Batteriezellfertigung
n-tv
Porsche drückt bei der konzerneigenen Elektromobilität auf die Bremse. Verbrenner sind stärker gefragt, US-Zölle fressen Marge. Nun will der Sportwagenbauer die Batterie-Tochter weitgehend abwickeln.
Der Sportwagenbauer Porsche verzichtet auf den Ausbau der eigenen Batteriezellfertigung, was zu Entlassungen bei der Batterie-Tochter Cellforce führt. "Eine eigene Fertigung von Batteriezellen verfolgt Porsche aus Volumengründen und fehlenden Skaleneffekten nicht weiter", erklärte Porsche-Chef Blume die Entscheidung. Cellforce soll sich künftig auf die Forschung und Entwicklung fokussieren.
Entwicklungschef Michael Steiner sagte, ursprünglich sei die Fabrik in Kirchentellinsfurt in Baden-Württemberg als "Anlauffabrik" mit einem Produktionsvolumen von etwa einer Gigawattstunde im Jahr geplant gewesen. Später sei eine Skalierung an einem zweiten Standort geplant. "Leider hat sich der Markt für elektrische Fahrzeuge weltweit nicht so entwickelt wie ursprünglich angenommen", erklärte Steiner.

Aus der "Spritpreis-Taskforce" der schwarz-roten Koalition kommt harte Kritik an den Mineralölkonzernen. Der Geschäftsführer des Wirtschaftsverbands Fuels und Energie, Christian Küchen, weist das im Interview mit ntv.de zurück und warnt eindringlich vor den geplanten Eingriffen in den Kraftstoff-Markt.












