
Polizei kontrolliert im Mai deutlich mehr
n-tv
Der Innenminister erklärt wegen der hohen Unfallzahlen den Radverkehr zum Sorgenkind in Bayern. Im laufenden Monat soll daher mit vielen Aktionen sensibilisiert werden.
München (dpa/lby) - Als Reaktion auf die hohen Unfallzahlen mit Radfahrern will die bayerische Polizei den gesamten Mai über mehr Verkehrskontrollen durchführen. "Dabei sind sowohl uniformierte als auch zivile Radstreifen der bayerischen Polizei im Einsatz", sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Sowohl Radfahrer als auch Autofahrer und Lkw-Fahrer stünden dabei im Fokus.
"Wenn sich alle an die Regeln halten, können wir viele schwere Verkehrsunfälle verhindern", betonte Herrmann. An beliebten Radstrecken informiere die Polizei zudem die Verkehrsteilnehmer über sicheres Radfahren und gegenseitige Rücksichtnahme. Bayernweit gebe es inzwischen mehr als 800 Polizistinnen und Polizisten auf Fahrradstreife.
"Die Unfallsituation beim Radverkehr bleibt unser Sorgenkind. Unser Aktionsmonat soll den Menschen die Gefahren beim Radfahren erneut bewusstmachen und einen weiteren Schritt zu mehr Sicherheit leisten", sagte Herrmann. Mit 94 getöteten Radfahrern sei der bereits hohe Wert des Vorjahres (85) nochmals gestiegen. Knapp die Hälfte davon (42) sei mit dem Pedelec unterwegs gewesen, also mit einem elektrischen Fahrrad mit einer Motorunterstützung bis 25 Kilometer pro Stunde.

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