
Palästinenser werfen Israel gezielte Tötung von Al-Jazeera-Reporterin vor
Die Welt
Vor zwei Wochen war die Al-Jazeera-Reporterin Schirin Abu Akle während eines israelischen Militäreinsatzes gestorben. Nach einer Untersuchung spricht der palästinensische Generalstaatsanwalt von einer gezielten Tötung. Der israelische Verteidigungsminister weist das als Lüge zurück.
Der palästinensische Generalstaatsanwalt hat Israel am Donnerstag dafür verantwortlich gemacht, die Journalistin Schirin Abu Akle des TV-Senders Al-Jazeera gezielt getötet zu haben. Die Reporterin war vor zwei Wochen während eines israelischen Militäreinsatzes in Dschenin im nördlichen Westjordanland ums Leben gekommen. Ihr Tod hatte international für Bestürzung gesorgt.
Der Generalstaatsanwalt Akram Chatib sagte vor Journalisten, eine Untersuchung der tödlichen Kugel habe ergeben, dass diese von einem Scharfschützen mit einem Gewehr des Typs Ruger abgefeuert worden sei. Das Geschoss sei aus Richtung der israelischen Soldaten gekommen.

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