
Palästinenser kündigen Zusammenarbeit mit Israel auf
Die Welt
Mit einer Razzia geht die israelische Armee im Westjordanland gegen mutmaßliche Terroristen vor – dabei sterben mehrere Menschen. Die Palästinensische Autonomiebehörde will nun in Sicherheitsfragen nicht mehr mit Israel kooperieren.
Die Palästinensische Autonomiebehörde hat die Zusammenarbeit mit Israel in Sicherheitsfragen aufgekündigt. Als Grund nannte die Behörde am Donnerstag einseitige Schritte und Maßnahmen Israels im Westjordanland sowie den Tod von mindestens neun Palästinensern bei einer israelischen Razzia in einem Flüchtlingslager der Stadt Dschenin. Dort waren am Morgen auch mehrere Dutzend Menschen verletzt worden. Es war der folgenschwerste Ausgang einer einzelnen israelischen Razzia im Westjordanland seit zwei Jahrzehnten.
Die israelische Armee teilte mit, sie habe bei der Razzia drei islamistische Terroristen festnehmen wollen. Zwei seien getötet, der dritte Verdächtige habe sich ergeben. Palästinensische Terrorgruppen kündigten laut der „Jerusalem Post“ Vergeltung an.

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