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Olaf Scholz und Robert Habeck: Die Krisenmanager

Olaf Scholz und Robert Habeck: Die Krisenmanager

DW
Saturday, April 02, 2022 06:25:35 PM UTC

Der eine ist nüchtern bis an die Schmerzgrenze, der andere öffentlich auch mal zu Tränen gerührt. Kanzler Scholz und sein Vize Habeck sind sehr verschiedene Typen. Was sagt das über ihren politischen Führungsstil?

Als Robert Habeck, der grüne Wirtschaftsminister und Vizekanzler, diese Woche in Berlin die Frühwarnstufe des "Notfallplans Gas" verkündete, stand ihm die Sorge ins Gesicht geschrieben. Der Westen und die EU streiten mit Russland, das Gas-Lieferungen in Rubel bezahlt haben möchte. Die Bundesregierung lehnt das ab. Was passiert, wenn Putin die Lieferungen ganz stoppt? Habeck sagt: "Das kann ich Ihnen nicht sagen." Er sagt nicht: "Das wird nicht passieren, wir haben Verträge." Er sagt, dass er das nicht weiß.

Habeck sagt auffällig oft, dass er etwas nicht weiß. Und er antwortet wirklich auf die ihm gestellten Fragen. Auch dem bekannten, früheren ZDF-Nachrichtenmoderator Klaus Kleber ist das in seiner aktiven Zeit positiv aufgefallen. Als er Ende 2021 in den Ruhestand ging, sagte Kleber dem "Münchner Merkur", Habeck interessiere sich für die Fragen, die man stelle und er versuche darauf einzugehen. "Er hat nicht immer eine wirklich überzeugende Antwort, aber er lässt sich auf das Gespräch ein."

Über Bundeskanzler Scholz fiel Klebers Urteil weniger positiv aus. Scholz interessiere sich weniger für die Fragen und antworte, was ihm in den Sinn komme. Das macht der SPD-Politiker Scholz besonders gerne, wenn er auf Fragen nicht antworten möchte. Da können die Nachfragen noch so bohrend und direkt sein, Scholz weicht aus und lässt sich dabei nicht aus seiner stoisch anmutenden Ruhe bringen. Aus seiner Zeit als Regierungschef von Hamburg ist das sogenannte "Erste Scholz'sche Gesetz" überliefert, wie es in der Hansestadt augenzwinkernd genannt wird. Es lautet: "Wir sind nie beleidigt, wir sind nie hysterisch." Doch manchmal wirkt der Bundeskanzler so kontrolliert, nüchtern und rational, dass man ihn für bar jeder Empathie halten könnte.

Als er 2011 zum ersten Mal mit absoluter Mehrheit zum Ersten Bürgermeister von Hamburg gewählt worden sei, sei das "schon was ganz, ganz Besonderes" gewesen, erzählte Scholz kürzlich in einem TV-Interview. "Und ich gebe gerne zu, ich musste, als ich die ersten Meldungen darüber kriegte, auch einmal in einen Raum gehen, wo ich für mich allein war." Das soll er übrigens auch am Abend der Bundestagswahl in der SPD-Zentrale gemacht haben.

Zum Freuen allein sein? Das könnte Robert Habeck wohl nicht passieren. Der Wirtschaftsminister lässt Emotionen zu, auch öffentlich. Als Russland die Ukraine überfiel, war dem Grünen der Schock über den Krieg offen anzumerken. Ein paar Tage zuvor kämpfte Habeck in der ARD-TV-Talkshow "Sandra Maischberger" sogar sichtlich mit den Tränen. "Sie wirken ziemlich angefasst", sagte Gastgeberin Maischberger. Und Habeck sagte: "Ich muss da nicht kämpfen in diesem Krieg und ich werde auch nicht sterben, aber wenn es passiert, werden viele Menschen sterben." Habeck macht nie den Versuch, seine Gefühle zu kaschieren. Denn das passt zu dem Image des nachdenklichen, pragmatischen, unideologischen Grünen, das ihm nützt.

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