
OB will trotz lädierter Schulter mit zwei Schlägen anzapfen
n-tv
Wenn am Samstag das Münchner Oktoberfest eröffnet wird, richten sich alle Augen auf den Oberbürgermeister - und dessen Schulter.
München (dpa/lby) - Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hofft trotz lädierter Schulter auf einen reibungslosen Anstich mit nur zwei Schlägen. "Ich kann keinen Nagel in die Wand hauen, aber das Fass anstechen geht, da schlägt man ja von unten", sagte er beim traditionellen Wiesn-Rundgang vor dem Beginn des Oktoberfestes an diesem Samstag.
Reiter war nach einem Sehnenriss im Mai an der Schulter operiert worden und kann nach eigenen Angaben den Arm noch immer nicht richtig heben, obwohl die Ärzte damals nur von einigen Wochen Genesungszeit ausgegangen waren. Den Schlegel kurz in die Luft recken für das berühmte "O'zapt is" - das werde er aber schaffen. "Zwei Ibuprofen und dann werde ich das schon irgendwie hinbringen."
Er mache sich keine Illusionen über die Bedeutung. "Das ist die wichtigste Amtshandlung des Münchner Oberbürgermeisters", sagte er. Egal, was der Stadtchef sonst noch so leiste oder nicht - "Hauptsache, er zapft mit zwei Schlägen an".
