
Nur noch jeder Zweite mit Lauterbachs Krisenmanagement zufrieden
RTL
Nur noch rund die Hälfte (52 Prozent) der Bürger sind happy mit dem Corona-Umgang des Gesundheitsministers. Anfang des Jahres waren es noch sieben Prozent mehr.
Fehlende PCR-Tests, der aktuelle Corona-Kurs und auch die sehr kurzfristige Entscheidung gemeinsam mit dem RKI, den Genesenenzustand von sechs auf drei Monate zu verkürzen, kratzen am Image des Bundesgesundheitsministers Karl Lauterbach. Am Montagabend hagelte es nach den Bund-Länder-Gesprächen für seinen Alleingang unter anderem auch vom bayerischen Ministerpräsidenten ordentlich Kritik. "Fakt ist, die Kommunikation war nicht gut", betonte Söder im RTL-Interview. Auch wenn sich Lauterbach für das Absprache-Chaos um den Genesenenstatus entschuldigt hat, scheint die Zufriedenheit der Deutschen mit dem Corona-Umgang des Bundesgesundheitsministers zu leiden.
Das zeigt auch das RTL/ntv-Trendbarometer: Demnach sind rund 52 Prozent der Befragten mit dem bisherigen Krisenmanagement von Bundesgesundheitsminister Lauterbach im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zufrieden. Das sind etwas weniger als noch in der Erhebung vom 7. bis 10. Januar - zu dem Zeitpunkt waren es noch 59 Prozent. Das heißt: Nur noch jeder Zweite ist zufrieden mit Lauterbachs Vorgehen im Umgang mit der Pandemie.
Rund 44 Prozent sind aktuell sogar weniger oder gar nicht zufrieden mit Lauterbachs Pandemie-Umgang, wie die aktuelle Forsa-Umfrage für RTL und ntv zeigt. Am zufriedensten mit Karl Lauterbachs Krisenmanagement sind aber weiterhin die Anhänger der SPD (89 Prozent) und der Grünen (77 Prozent).
Von den Anhängern der FDP sind mit 51 Prozent deutlich weniger zufrieden. Von den Unionsanhängern zeigen sich 57 Prozent, von den Anhängern der Linke 41 Prozent und den Anhängern der AfD nur 19 Prozent zufrieden mit Karl Lauterbachs Krisenmanagement.
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Auch in dieser Woche bleibt für die Bürger das wichtigste Thema die Corona-Pandemie – das zeigen rund 70 Prozent der Befragten. Aber auch das Interesse am Ukraine-Konflikt hat mit 36 Prozent deutlich zugenommen. Klar ist allerdings bei den meisten Deutschen: Wenn es um weitere Corona-Maßnahmen geht, halten 59 Prozent der Befragten einen generellen "Lockdown" einschließlich Schließung von Geschäften, Clubs und Freizeiteinrichtungen, Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen und eines Verbots größerer Veranstaltungen für richtig.
38 Prozent sind gegen einen generellen "Lockdown". Dagegen spricht sich auch eine Mehrheit der FDP-Anhänger (64 Prozent) und der AfD-Anhänger (71 Prozent) aus.
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