
Nordkorea begrüßt Vorstoß zum Kriegsende
n-tv
Der Korea-Krieg ist zwar rund 70 Jahre her, offiziell befinden sich die beiden Länder der Halbinsel aber noch im Kriegszustand. Den Vorschlag Südkoreas, einen Friedensvertrag auszuhandeln, nennt die Regierung in Pjöngjang nun eine "vortreffliche Idee" - unter Vorbehalt.
Nordkorea ist zur Wiederaufnahme von Gesprächen mit Südkorea unter bestimmten Bedingungen bereit. Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Jong, nannte den erneuten Vorstoß des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In, ein formales Ende des Korea-Kriegs (1950-53) zu erklären, eine "interessante und vortreffliche Idee".
Zugleich warf sie Südkorea vor, Nordkorea in der Vergangenheit provoziert und immer wieder kritisiert zu haben. Falls Südkorea seine feindselige Haltung ablege, könne Pjöngjang "konstruktive Diskussionen" über die Entwicklung der Beziehungen führen, wurde Kim von den Staatsmedien zitiert.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












