
Noch vier Wochen – Abgabe der Grundsteuererklärung läuft schleppend
Die Welt
Die Frist für die Abgabe der Grundsteuererklärung läuft Ende Januar ab. Doch nur einen Monat davor hat nicht einmal die Hälfte der Berliner Immobilienbesitzer die erforderlichen Daten beim Finanzamt eingereicht.
Bei der Abgabe der Grundsteuererklärung geht es in Berlin weiter nur schleppend voran. Die bereits verlängerte Frist dafür läuft Ende Januar ab. Dennoch ist erst weniger als die Hälfte der infrage kommenden Berliner der Verpflichtung nachgekommen, die Erklärung beim Finanzamt einzureichen, die Grundlage für die bundesweit angekündigte Neuberechnung der Grundsteuer sein soll. „Wir sind jetzt bei etwas über 44 Prozent“, sagte der Sprecher der Finanzverwaltung, Frederik Bombosch. Zuvor hatte der „Tagesspiegel“ berichtet.
Insbesondere bei gewerblichen Eigentümern sei die Quote noch gering, bei privaten Haus- und Wohnungsbesitzern deutlich höher, sagte Bombosch. Grundstücks- und Immobilieneigentümer müssen die Grundsteuererklärung abgeben, weil das Bundesverfassungsgericht 2018 die bisherige Bemessungsmethode als mit dem allgemeinen Gleichheitssatz unvereinbar eingeschätzt hatte.

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