
Neue Vorwürfe: Kaufte Caroline Bosbach Stimmen?
n-tv
Eigentlich hoffte die NRW-CDU, dass Gras über die Affäre Caroline Bosbach wachsen würde. Den Vorwurf, die Jungpolitikerin habe sich aus der Parteikasse bedient, bestreitet die 35-Jährige tapfer. Doch jetzt tauchen neue Anschuldigungen auf, die sich aus verräterischen Chats speisen.
Caroline Bosbach ist abgetaucht. Sie meidet die Öffentlichkeit, ist für Medien nicht erreichbar. Selbst zu einer Krisensitzung ihrer CDU erschien sie dieser Tage nicht. Der Grund: Bosbach, 35, kämpft um ihre Karriere. Die Staatsanwaltschaft Köln interessiert sich für ihren Fall. Und zunehmend stellt sich für die CDU-Politikerin die Frage, wer in ihrem politischen und persönlichen Umfeld eigentlich noch zu ihr steht.
Nachdem RTL/ntv und "Stern" berichtet hatten, dass Bosbach im Januar dieses Jahres Bargeld in Höhe von 2500 Euro aus der Parteikasse ihres Wahlkreises angenommen haben soll, zog sich die Tochter von CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach zurück. Über ihre Medienanwälte ließ sie mehrere konfrontative Stellungnahmen verbreiten, sie wittern eine Kampagne frustrierter Parteifreunde und ehemaliger persönlicher Vertrauter.
