
Neue Satellitenbilder zeigen Löcher im Berg über Fordo
n-tv
Am frühen Morgen bombardiert die US-Luftwaffe die iranische Atomanlage Fordo. Nun zeigen neue Satellitenbilder markante Löcher im Berg über dem Komplex. Laut Experten handelt es sich um Einschlagspunkte von Bomben.
Nach dem US-Angriff auf die tief in einem Berg gelegenen Uran-Anreicherungsanlage Fordo im Iran hat der Satellitenbetreiber Maxar Technologies neue Aufnahmen veröffentlicht. Auf den Bildern sind sechs Löcher im Bergmassiv zu sehen. Rund um die Löcher scheint Asche zu liegen.
Experten zufolge handelt es sich bei den Löchern um Einschlagspunkte der bunkerbrechenden Bomben vom Typ GBU-57, die laut dem Pentagon bei dem Angriff verwendet wurden. Die Waffe wurde speziell für Ziele tief unter Felsgestein, dicken Erdschichten oder Beton entwickelt. Medienberichten zufolge kann sich die Bombe rund 60 Meter tief in den Untergrund bohren, um dort ihre tonnenschwere Sprengstoffladung zu zünden. Das würde erklären, warum es an der Erdoberfläche keine großen Krater gibt.
