
Neue Regeln mit Brisanz: Mehr Macht für Video-Referees
RTL
Die Macht der Video-Referees soll wachsen: Neue Prüfungen bei Ecken und Gelb-Roten Karten stehen an. Was das für die Bundesliga und die WM bedeuten kann.
Die Macht der Video-Referees soll wachsen: Neue Prüfungen bei Ecken und Gelb-Roten Karten stehen an. Was das für die Bundesliga und die WM bedeuten kann. Die hitzigen Diskussionen über Eingriffe der Video-Schiedsrichter könnten schon bald neue Dimensionen annehmen. Statt einer Beschränkung der Macht der VAR streben die internationalen Fußball-Regelhüter nämlich eine Ausweitung der Befugnisse an. Das kann folgen für die Bundesliga und die WM im Sommer haben. Am Samstag fällt in Wales bei der Sitzung des International Football Association Board (Ifab) eine Entscheidung. Die wichtigste Neuerung: Jeder Eckball wird künftig auf seine Richtigkeit überprüft. So steht es in dem Regel-Entwurf auf der Ifab-Agenda. So soll verhindert werden, dass ein falsch zugesprochener Eckball zu einem Torerfolg führt. Wichtig ist, dass die Entscheidung in Echtzeit erfolgt, also keine quälend langen Prüfzeiten wie bei anderen Video-Checks entstehen. Gecheckt und möglicherweise korrigiert werden künftig auch Gelbe Karten, die als zweite Verwarnung zu einer Gelb-Roten Karte und damit einem Spielausschluss führen. Keine Überprüfung gibt es für erste Gelbe Karten oder ausgebliebene Gelbe Karten, die zu einer Gelb-Roten Karte geführt hätten, es sei denn, es wurde nachweislich ein falscher Spieler oder das falsche Team bestraft. Das Spiel soll schneller und attraktiver werden, das hatte auch FIFA-Präsident Gianni Infantino, der qua Amt dem Ifab angehört, so gefordert. Zeitspiel ist der Feind des modernen Fußballs. Die sogenannte Acht-Sekunden-Regel für Torhüter beim Abschlag soll künftig auch bei Torabstößen und Einwürfen gelten, der Schiedsrichter zeigt den Countdown mit den Fingern an. Bei Verstößen gibt es einen Eckball oder Einwurf für das andere Team.













