
Nach Wolfsangriffen: LfU verweist auf Herdenschutz-Maßnahmen
n-tv
Augsburg (dpa/lby) - Einmal mehr appelliert das Landesamt für Umwelt (LfU) an Nutztierhalter, ihre Herden wolfssicher unterzubringen. Genanalysen jüngst gerissener Wildtiere in Oberbayern hätten Wölfe als Verursacher bestätigt, teilte das LfU am Mittwoch in Augsburg mit. Zuletzt wurden demnach in den Landkreises Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land mehrere Wildtiere sowie Schafe und Ziegen gerissen oder verletzt. Unklar war zum Teil noch, ob derselbe oder verschiedene Wölfe die Angriffe verübten. Der Wolf ist streng geschützt.
Sämtliche Orte, an denen Übergriffe stattfanden, liegen dem LfU nach innerhalb der sogenannten Förderkulisse Herdenschutz Wolf. Nutztierhalter, deren Flächen innerhalb der Förderkulisse liegen, können Material- und Montagekosten für die Errichtung wolfssicherer Zäune zu 100 Prozent gefördert bekommen. Anträge sind bei den Landwirtschaftsämtern einzureichen. Zudem gibt es Ausgleichszahlungen durch den Freistaat für gerissene Nutztiere.
© dpa-infocom, dpa:211229-99-536517/2

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












