
Nach Vorfällen im Freibad – Gelnhausen plant mehr Sicherheit
n-tv
Eine Kommission empfiehlt mehr Videoüberwachung und Integrationslotsen. Ziel ist mehr Sicherheit im gesamten Stadtgebiet – nicht nur im Freibad.
Gelnhausen (dpa/lhe) - Rund einen Monat nach den mutmaßlichen sexuellen Belästigungen mehrerer Mädchen in einem Schwimmbad in Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis) hat die Stadt jetzt ein künftiges Sicherheitskonzept auf den Weg gebracht. Bei ihrer ersten Sitzung beriet die neu eingesetzte Kommission zur Förderung der Sicherheit Gelnhausens unter anderem über eine moderne Videoüberwachung im Stadtgebiet und den Einsatz von Integrationslotsen und Streetworkern.
Das sogenannte Präventionskonzept soll bis zum Herbst vorliegen, wie die Stadt mitteilte. Die Kommission, in der Vertreter von Verwaltung und Politik sowie Sicherheitsexperten zusammensitzen, empfahl außerdem, dass Gelnhausen sich an dem sogenannten Kompass-Programm des Innenministeriums beteiligt.
Dazu soll die Bevölkerung in einer Umfrage möglichst bald nach ihrer Sicherheitswahrnehmung befragt werden. Dabei sollen mögliche Gefahrenpunkte ermittelt und aus den Ergebnissen gemeinsam mit der Landespolizei konkrete Handlungsmaßnahmen abgeleitet werden.
