
Nach Fund eines Toten: Tatverdächtiger in U-Haft
n-tv
Petersberg (dpa/lhe) - Nach dem Fund eines toten Mannes in Petersberg ist der Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Die Obduktion habe ergeben, dass der 39-Jährige an einer Vielzahl von Messerstichen starb, die sich vor allem an Hals und Oberkörper des Leichnams fanden, teilte die Polizei am Freitag mit. Der 21-jährige Verdächtige mit bulgarischer Staatsangehörigkeit sei daraufhin am Donnerstag dem Haftrichter am Amtsgericht Fulda vorgeführt worden, der Untersuchungshaft angeordnet habe.
Bisher sei die Tatwaffe jedoch nicht gefunden worden. Deshalb wollen die Ermittler im Tagesverlauf mit einem Spürhund den Bereich um den Tatort sowie den Fluchtweg des Mannes bis zum Ort der Festnahme erneut absuchen. Auch die Hintergründe und das Motiv seien noch unklar, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Fulda, die Ermittlungen dauern an. Zeugen würden weiterhin um Hinweise gebeten.
Das 39 Jahre alte Opfer, das ebenfalls aus Bulgarien stammte, war in der Nacht zum Mittwoch an der Außentreppe einer Wohnunterkunft für Zeitarbeiter gefunden worden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation konnte der Rettungsdienst nur noch den Tod des Mannes feststellen. Bereits kurze Zeit später war dann der 21-Jährige in Petersberg festgenommen worden, der wegen Verdachts auf Totschlag dem Haftrichter vorgeführt werden sollte.
