
Nach falscher Vereinswahl: Lucien Littbarski kämpft um seine Zukunft
n-tv
Die Spielergewerkschaft VDV richtet wieder ein Trainingscamp für vereinslose Spieler aus. Weltmeister-Sohn Lucien Littbarski will diese Chance nutzen. Seine Aussichten sind nicht schlecht. Denn die Erfolgsquote bei der Vermittlung betrage schließlich "80 Prozent", so die Gewerkschaft.
Pierre Littbarski schaut ganz genau hin - und er ist mit der Entwicklung seines Sohnes Lucien zufrieden. "Er will sich nichts schenken lassen. Er will sich von unten hocharbeiten. Das ist die richtige Einstellung", lobte der Weltmeister von 1990. Doch die Karriere von Lucien ist ins Stocken geraten: Nach Stationen beim VfL Wolfsburg, der SpVgg Greuther Fürth und zuletzt Viktoria Berlin kämpft der 22-Jährige im Trainingscamp der Gewerkschaft VDV für vereinslose Spieler um seine Zukunft.
Der in Japan geborene Littbarski junior hat eine klare Sicht auf die Dinge. "Ich denke, dass niemand so richtig glücklich ist, hier zu sein", räumte der offensive Mittelfeldspieler ein. Doch nicht nur für ihn ist die Hoffnung groß. Die Erfolgsquote bei der Vermittlung beträgt schließlich "80 Prozent", wie VDV-Geschäftsführer Ulf Baranowsky erklärte.
Littbarski und Co. bereiten sich unter Profibedingungen beim Training und in Testspielen auf den Tag X vor. Dabei darf Trainer Peter Neururer in diesem Sommer einige prominente Namen begrüßen. Kim Sané, Bruder des Nationalspielers Leroy, und Kingsley Sarpei, Neffe des ehemaligen Bundesliga-Profis Hans, tummeln sich ebenfalls in der Sportschule Hennef. Sie alle eint das Ziel.
