
Nach Erdbeben nun Cholera-Tote im Nordwesten Syriens
Die Welt
Drei Wochen nach dem Erdbeben in der türkisch-syrischen Grenzregion ist die Zahl der Todesopfer auf über 50.000 gestiegen. Nun meldeten Mitarbeiter der Rettungskräfte in Syrien, dass zwei Menschen an Cholera verstorben seien. Ein Anstieg der Fälle wird befürchtet.
Gut drei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in der türkisch-syrischen Grenzregion sind die Länder noch immer im Ausnahmezustand. Die Zahl der Todesopfer ist auf über 50.000 gestiegen. Das geht aus einer aktualisierten Zählung der Nachrichtenagentur AFP hervor, die am Dienstag auf der Grundlage offizieller Zahlen der türkischen und syrischen Behörden sowie Angaben aus den von Rebellen gehaltenen Gebieten Syriens erstellt wurde. Demnach starben infolge des Erdbebens der Stärke 7,8 vom 6. Februar nach derzeitigem Stand in der Türkei 44.374 Menschen und in Syrien 5951.
Nun sollen einem Insider zufolge im Nordwesten Syriens Menschen an Cholera gestorben sein. Es gebe zwei Tote in dem von der Opposition kontrollierten Gebiet, sagte ein Mitarbeiter der dort tätigen Rettungskräfte am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

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