
Nächste Runde in Bayern Münchens Katar-Zoff
n-tv
Ein Antrag zum umstrittenen Sponsoring-Deal mit Qatar Airways sorgt vor der Jahreshauptversammlung des FC Bayern für Ärger. Der Verein hat noch nicht über die Zulassung entschieden. "Hinhaltetaktik", sagt der Antragsteller und will eine einstweilige Verfügung erzwingen - ohne Erfolg.
Das Amtsgericht München hat nach ntv.de-Informationen eine einstweilige Verfügung eines Mitglieds des FC Bayern München im Vorfeld der anstehenden Jahreshauptversammlung abgelehnt. Das Mitglied, Michael Ott, wollte dadurch die Zulassung eines Antrags für den kommenden Donnerstag erzwingen. Der Mainzer wollte einen Antrag einbringen, den umstrittenen Werbevertrag des Fußball-Bundesligisten mit Qatar Airways auslaufen zu lassen. Gegen die Ablehnung wird Ott nun Beschwerde einlegen.
Der Mainzer Rechtsreferendar Ott ist seit 2007 Vereinsmitglied. Auf die Zulassung seines Antrags hatte der FC Bayern München trotz Fristsetzung nicht reagiert. Auf BR-Anfrage hatte der Verein mitgeteilt, dass er noch nicht dazu gekommen sei, den Antrag zu prüfen. Die Bekanntgabe sei am 11. November erfolgt. Nun würden die anderen eingegangenen Anträge geprüft. Die Gegenseite hält dies für ein Scheinargument.
