
Mutmaßlicher Angreifer aus Regionalzug war nicht ausreisepflichtig
Die Welt
Furchtbare Szenen im Regionalzug von Kiel nach Hamburg: Ein Angreifer tötet zwei Menschen und verletzt fünf weitere. Am Donnerstagvormittag wurde die Identität der Opfer bekannt. Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) warnt vor „Vermutungen und Spekulationen“.
Der mutmaßliche Messerstecher von Brokstedt, Ibrahim A., hatte andere Menschen bereits vor dem tödlichen Angriff in dem Regionalexpress mit einem Messer bedroht. Die Sprecherin der Stadtverwaltung Kiel bestätigte auf Anfrage von WELT, dass Ibrahim A. im Jahr 2021 während eines Aufenthalts in einer Gemeinschaftsunterkunft für wohnungslose Geflüchtete in Kiel mit einem Messer hantiert hatte. „Er hat in einem Flur andere Bewohner mit einem Küchenmesser bedroht“, sagte die Sprecherin. Der Mann sei in der Unterkunft bereits zuvor wegen anderer Verstöße aufgefallen. Nach der Bedrohung mit dem Küchenmesser habe er Hausverbot erhalten. Nach Angaben der Sprecherin ereignen sich ähnliche Vorfälle häufiger in den Unterkünften. Viele der Bewohner seien traumatisiert.
Am Mittwoch hatte ein Mann in einem Regionalexpress von Kiel nach Hamburg eine 17-Jährige und einen 19-Jährigen mit einem Messer getötet und fünf weitere Menschen verletzt, als Tatverdächtiger wurde der 33-jährige, staatenlose Palästinenser A. festgenommen. Er ist offenbar von Mitreisenden und Einsatzkräften überwältigt worden. Er habe bei seiner Festnahme keinen Widerstand geleistet, hieß es am Donnerstagnachmittag auf einer Pressekonferenz.

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