
Motzender Messi kassiert Ansage vom Trainer
n-tv
Mauricio Pochettino muss als Trainer von Paris St. Germain einen großen Kader zufriedenstellen. Superstar-Neuzugang Lionel Messi motzt nun jedoch nonverbal - weil er ausgewechselt wird. Sein Coach hat dafür wenig Verständnis und wählt deshalb klare Worte.
Lionel Messi war beleidigt. Wie ein trotziges kleines Kind ignorierte der Superstar die zur Versöhnung ausgestreckte rechte Hand seines Trainers Mauricio Pochettino. Stattdessen: Eine wegwerfende Geste mit der Linken, ein paar kühle Worte - und Rückzug in den Schmollwinkel. Der Wechsel-Knatsch um den sechsmaligen Weltfußballer bewegte Fans und Medien nach dem Topspiel der Ligue 1 mehr als der späte 2:1 (0:0)-Erfolg von Paris St. Germain gegen Olympique Lyon. Sogar in Messis alter sportlichen Heimat Spanien bestimmte der "Wechsel der Zwietracht" ("Marca") die Schlagzeilen. Das katalanische Blatt "Sport" schrieb: "Sein Gesicht sagte alles."
Nachdem sein Landsmann Pochettino ihn in der 76. Minute vom Platz genommen hatte, saß der gekränkte Argentinier mit versteinertem Blick auf der Bank. Nach dem Spiel handelte sich Messi einen Rüffel von seinem Chef ein.
