
Motorjacht von russischem Oligarchen in Bremen durchsucht
Die Welt
Der Fall Alischer Usmanow geht in die nächste Runde: Nachdem Beamte am Tegernsee die Villen des russischen Milliardärs durchsucht haben, filzen sie nun die Luxusjacht des 69-Jährigen. Sie soll bis zu einer halben Milliarde Euro wert sein. Usmanow wird Steuerhinterziehung und Geldwäsche vorgeworfen.
Die deutschen Strafverfolgungsbehörden setzen ihre Ermittlungen gegen den russischen Oligarchen Alischer Usmanow wegen angeblicher Geldwäsche und Steuerhinterziehung fort. Am Dienstag wurde die Motorjacht des 69-Jährigen durchsucht, die derzeit in Bremen liegt. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt nannte in ihrer Mitteilung keinen Namen und sprach nur von einem „69-jährigen Unternehmer aus der Russischen Föderation“. Es handle sich aber um den gleichen Fall, bei dem in der vergangenen Woche mehrere Villen im Nobel-Ferienort Rottach-Egern am bayerischen Tegernseedurchsucht worden waren. Sie werden Usmanow zugerechnet. Er bestreitet die Vorwürfe.
Mehr als 60 Beamte der Generalstaatsanwaltschaft, des Bundeskriminalamts und – in Amtshilfe – der Bundesmarine nahmen die Jacht unter die Lupe. Der Einsatz in Bremen beruhe auch auf einem Rechtshilfeersuchen des US-Justizministeriums, erklärte die Frakfurter Behörde.

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