
Mitarbeiterin der Berliner Staatsanwaltschaft gab offenbar Infos an Attila Hildmann weiter
Die Welt
Hatte der untergetauchte Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann Unterstützer in einer Berliner Behörde? Laut dem ARD-Magazin „Kontraste“ hatte offenbar eine Angestellte Zugriff auf Ermittlungsunterlagen. Die 32-Jährige verlor bereits ihren Job.
Gemutmaßt wurde es schon öfter, nun gibt es offenbar eine Bestätigung: Bei den Ermittlungen gegen den Verschwörungsideologen Attila Hildmann hat es Medienberichten zufolge in der Berliner Justiz offenbar einen sogenannten „Maulwurf“ gegeben.
Eine ehemalige Mitarbeiterin der Berliner Generalstaatsanwaltschaft steht nach ARD-Recherchen in dem Verdacht, Informationen an den Beschuldigten Hildmann weitergegeben zu haben. Auch der „Spiegel“ berichtet aktuell in einem großen Dossier über den Sachverhalt.

Wie viel Provokation hält die Demokratie aus? Peter Neumann, Professor für Sicherheitsstudien am King’s College in London, verteidigt im WELT-Interview auch radikale und unbequeme Meinungen – und erklärt, warum staatliche Verbote der falsche Weg sind, selbst wenn autoritäre Narrative gezielt gestreut werden.












