
Ministerium will bessere Stromversorgung von Gewerbegebiet
n-tv
Der Strombedarf von Thüringens größtem Gewerbegebiet bei Arnstadt ist groß. Seit längerer Zeit wird über eine neue Stromtrasse diskutiert. Nun macht das Wirtschaftsministerium Druck.
Erfurt/Arnstadt (dpa/th) - Thüringens Wirtschaftsministerium unterstützt die Forderungen von Industrieunternehmen nach einer besseren Stromversorgung im Gewerbegebiet "Erfurter Kreuz" bei Arnstadt. Das Baurecht für eine neue 110-KV-Leitung müssten endlich umgesetzt werden, der Baubeginn sollte noch in diesem Jahr erfolgen, forderte Wirtschaftsstaatssekretär Mario Suckert.
Seit einigen Jahren wird über die Trasse in Thüringers größtes Industriegebiet gestritten. Es gibt Widerstand vor allem von anliegenden Kommunen und ihren Bürgern. Vor allem der chinesische Batterie-Hersteller CATL hat einen gestiegenen Strombedarf.
Für die weitere Entwicklung des Industriegebiets und mögliche weitere Investitionen sei eine zügige Erschließung mit einer 110-KV-Stromleitung erforderlich, so der Staatssekretär. Er traf sich nach Ministeriumsangaben deshalb mit dem Geschäftsführer der TEN Thüringer Energienetze GmbH, Ulf Unger, dem Vorstandsvorsitzenden der TEAG Thüringer Energie AG, Stefan Reindl, und dem Bürgermeister von Amt Wachsenburg, Sebastian Schiffer.
