
Ministerium löscht falschen Tweet zur Corona-Impfung
n-tv
Die angebliche Zahl schwerer Nebenwirkungen der Corona-Impfungen sind seit Monaten ein Zankapfel in Politik und Gesellschaft. Dabei gibt es schon seit Beginn der Impfkampagne Daten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI). Jüngst hat aber selbst das Bundesgesundheitsministerium (BMG) irreführende Informationen verbreitet - und musste zurückrudern.
Behauptung: "Eine von 5000 Personen ist von einer schweren Nebenwirkung nach einer COVID-19-Impfung betroffen", schreibt das BMG am 20. Juli 2022 in einem mittlerweile gelöschten Tweet, der aber im Web-Archiv eingesehen werden kann.
Bewertung: Falsch.
Fakten: Das Ministerium von Gesundheitsminister Karl Lauterbach von der SPD begeht im ursprünglichen Tweet, der in sozialen Medien für reichlich Reaktionen gesorgt hat, zwei Fehler: Es macht nicht konkret deutlich, dass es sich ausschließlich um Verdachtsmeldungen handelt. Verwechselt werden zudem Patienten mit der Zahl der Impfungen.
