
Ministerium: Brandsatz galt wohl nicht Polizeipräsidentin
n-tv
Ein vermeintlicher Brandsatz nahe dem Privathaus der Polizeipräsidentin von Hagen hatte vor zwei Wochen für Aufsehen gesorgt. Jetzt kommt heraus: Der Vorfall hatte wohl nichts mit ihr zu tun.
Düsseldorf/Remscheid (dpa/lnw) - Ein vermeintlicher Brandsatz in der Nähe des Remscheider Privathauses der Polizeipräsidentin von Hagen hatte wohl nichts mit ihr zu tun. Das haben laut einem Bericht an den Innenausschuss des Landtags die Ermittlungen inzwischen ergeben.
"In der Wohngegend ist es in letzter Zeit vermehrt durch Jugendliche zu Belästigungen gekommen, bei denen Eier gegen Häuser geworfen wurden und auch Pyrotechnik zum Einsatz gekommen ist. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen könnte auch das vorliegende Tatgeschehen in diesem Zusammenhang stehen", heißt es in dem Bericht des Innenministeriums.
"Konkrete Hinweise darauf, dass der aufgefundene vermeintliche Brandsatz in einem Zusammenhang mit der Person der Polizeipräsidentin steht, liegen derzeit nicht vor", heißt es in dem Papier.

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