
Ministerin Gerlach: Prävention von HIV ist wichtig
n-tv
Etwa 280 Menschen in Bayern infizierten sich nach Schätzungen des RKI letztes Jahr neu mit HIV – viele unwissentlich. Dabei ist ein frühzeitiger Test wichtig, betont Gesundheitsministerin Gerlach.
München (dpa/lby) - Im Kampf gegen Aids hält Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) Schutz und Prävention für ebenso bedeutend wie frühzeitige Diagnosen. "Noch immer erfolgt ein Teil der HIV-Diagnosen deutlich zu spät", sagte Gerlach zum Welt-Aids-Tag am Sonntag.
HIV-Medikamente unterdrückten die Vermehrung der Viren im Körper und verhinderten bei rechtzeitigem Therapiebeginn das Auftreten von Aids, sagte sie. "Das ist eine sehr gute Entwicklung!" Dadurch dürfe aber das Bewusstsein für HIV und Aids nicht verloren gehen.
Bei Risikokontakten sollten sich Menschen so früh wie möglich testen lassen. "Wer frühzeitig weiß, dass er sich infiziert hat, kann sich frühzeitig behandeln lassen und somit wirksam sich und andere schützen, indem mögliche Infektionsketten unterbrochen werden."
