
Mindestens 27 Tote bei Bootsunglück mit Migranten im Ärmelkanal
Die Welt
Mindestens 27 Migranten sind bei dem Versuch, mit einem Boot illegal den Ärmelkanal zu überqueren, ums Leben gekommen. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin will zur Unfallstelle reisen. Die Zahl der versuchten Überfahrten von Frankreich nach Großbritannien ist zuletzt deutlich gestiegen.
Beim Untergang eines Bootes mit Migranten auf dem Ärmelkanal vor Calais sind mindestens 27 Menschen gestorben. Das sagte die Bürgermeisterin der französischen Stadt Calais, Natacha Bouchart, dem Sender BFM am Mittwoch. Zuvor gab die französische Polizei die Zahl der Toten mit 20 an.
Der französische Innenminister Gerald Darmanin teilte mit, auf dem Weg zum Unglücksort zu sein. Laut lokalen Behörden kreisen noch zwei Hubschrauber und drei Polizei- oder Rettungsboote um die Stelle. Die Zahl der Toten werde vermutlich noch steigen, da etliche Körper noch im Wasser schwimmen dürften. Laut Küstenwache befanden sich rund 30 Personen auf dem Boot, bevor es kenterte.

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