
Merkel pocht trotz Kritik an Taliban auf Hilfe für Afghanistan
Die Welt
Nach der Machtübernahme der islamistischen Taliban will die EU weiter humanitäre Hilfe für Afghanistan leisten. Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigt die geplanten Zahlungen: „Wir alle haben nichts davon, wenn in Afghanistan das gesamte Finanzsystem zusammenbricht.“
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach einer G-20-Schalte zu Afghanistan darauf gepocht, dem Land trotz der Kritik an der islamistischen Taliban-Regierung zu helfen. Dabei sei auch der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank in der Pflicht.
„Wir alle haben nichts davon, wenn in Afghanistan das gesamte Finanzsystem zusammenbricht“, sagte Merkel am Dienstag in Berlin. „Dann kann nämlich auch humanitäre Hilfe nicht geleistet werden.“ Natürlich sei es eine sicher nicht immer ganz einfache Abgrenzung, wie man der Taliban-Regierung helfe. „Aber zuzuschauen, dass 40 Millionen Menschen ins Chaos verfallen, weil weder Strom geliefert werden kann noch ein Finanzsystem existiert, das kann und darf nicht das Ziel der internationalen Staatengemeinschaft sein.“

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