
Melnyk will sich bei Scholz für „Leberwurst“-Beleidigung entschuldigen
Die Welt
Anfang Mai hatte der ukrainische Botschafter in Deutschland Kanzler Scholz als „beleidigte Leberwurst“ bezeichnet. Nun kündigte er an, sich persönlich entschuldigen zu wollen. Die Aussage habe auch die ukrainische Regierung verärgert. Mehr im Liveticker.
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, will sich bei Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für seine umstrittene „Leberwurst“-Äußerung entschuldigen. „Das ist eine Äußerung, die ich im Nachhinein natürlich bedauere“, sagte Melnyk im „Spiegel“-Format „Spitzengespräch“. „Ich werde mich bei ihm persönlich entschuldigen“, kündigte er an.
Die Äußerung sei „diplomatisch nicht angemessen“ gewesen und habe „viele Menschen nicht nur in Deutschland vor den Kopf gestoßen“, sagte Melnyk weiter. Die Aussage habe zudem auch in der ukrainischen Regierung ein Ärgernis dargestellt. „Mein Präsident war not amused“, sagte Melnyk über die Reaktion Selenskyjs. Auch habe er dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba seine Aussage erklären müssen.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












